Mut zur Lücke

Eine kurze Geschichte der Schülerzeitung (SZ) an der MSO

Aller Anfang bleibt schwer

Die MSO ist 30 geworden, und manche uns liebgewonnene Aktivität wie die der Blechbläser oder der Theatertruppe reichen an dieses stolze Lebensalter heran – seit ihren Gründungstagen konnten sie sich als verlässliche Einrichtungen etablieren, die das kulturelle Gesicht unserer Schule nachhaltig mitgeprägt haben.

Die Entstehung der Schülerzeitung auf dem Obersberg lässt sich zwar bis zu den Anfängen der MSO zurückverfolgen, gleichwohl ist ihre eigene Geschichte alles andere als von Kontinuität und Verlässlichkeit geprägt.

Ein gutes Dutzend  überaus idealistischer Jungredakteure bastelt in den frühen 80er Jahren an einem Konzept für eine Zeitung, die sich von ihren Vorgängerinnen, den politischen Strömungen zugeneigten Blättern ZON, Motz, Eintagsfliege, Impuls und dem Sprachrohr für Schüler  u n d  Lehrer, Farbkasten, deutlich unterscheiden möge: Wir wollen keine Parteipolitik betreiben, aber durchaus Partei nehmen. Außerdem möchten wir uns nicht von der Schulleitung beeinflussen lassen, so das Credo der Planer.

Nach Wochen intensiver Vorbereitung wagen sie den Schritt in die Schulöffentlichkeit: décolleté „ Der Einblick“ Nr.1 erscheint im Frühjahr 84. Und mit Ausgabe 4 (Mai 86) ist ein vielversprechendes Unterfangen an sein Ende gelangt.

Nur wenige Monate später versucht die soeben in Klasse 11 versetzte Kernredaktion der Schulzeitung der benachbarten Gesamtschule die Lücke zu füllen, die  décolleté  hinterlassen hatte, und fusioniert zwei Teile einer Teamtrennung zum ersten und einzigen schulform-übergreifenden Projekt dieser Art auf dem Obersberg: Obersburger (I), Schülerzeitung der MSO / GSO.  Diese Koalition aus Sek.I und Sek.II  hält fast ein Jahr – immerhin.

Ein weiterer  bemerkenswerter journalistischer Neuversuch, uMSOnst, erblickt in der Zeit bis zur späten Neugründung des Obersburger (II), für zwei Jahre (1988-90) das Licht der Welt, so dass sich die  MSO-Dekaden insgesamt bilanzieren lassen müssen als überwiegend schülerzeitungsfrei.

Über Gründe für solche Zurückhaltung auf Seiten der Schülerschaft ließe sich streiten. Einen Ort für Kreativität bietet eine Schreibwerkstatt kaum in geringerem Maße als GBO und Schultheater, doch stärker vermutlich als Musik- und Bühnenensemble leidet jede noch so motivierte Redaktion an den Bedingtheiten eines Oberstufengymnasiums, die eine verlässliche Heranbildung des Nachwuchses in der Mittelstufe verhindern.

Gerade haben sich einige schreibbegabte Individualisten aus den Jahrgangsstufen 11,12 und 13 für eine absehbare Zeit zu einem Team zusammengerauft, stehen die endlich zu unerschrockenen Zeitungsmachern gereiften Redakteure im Abi-Stress, und zugleich in Konkurrenz zur Abi-Zeitung, in der sich eine der journalistischen Grundtugenden leichter – weil geschützter – und erfolgreicher entfalten lässt als in einer SZ, nämlich Kritik zu üben an Unzulänglichkeiten aller Art. Und dass Schüler die Unarten ihrer Mitschüler und mehr noch die von uns Lehrern schärfer, bissiger, hämischer und manchmal auch verletzend aufs Korn nehmen, wenn der Notendruck erheblich nachlässt – wer wollte ihnen das ernsthaft verdenken.

Anders als die Abi-Zeitungsmacher können die Redakteure einer SZ – trotz gelegentlicher Personalunion – weder auf den reichhaltigen Fundus der Lehrersprüche noch auf die Wir-Gefühle der Tutorengruppen setzen und allein durch die Fülle an Jokes und Wiedererkennungseffekten den Erfolg garantieren. Vielmehr bewegen sie sich in eher niederen Gründen und allenfalls am Rande von Abgründen, denn sie berichten selektiv und überwiegend sachlich aus der gesamten Breite des Alltages von Schule und Schülerschaft, sie rezensieren musikalische Events und bemerkenswerte Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt oder auf der Leinwand, sie interviewen Gäste an unserer Schule aus aller Welt oder den neuen Schulleiter, präsentieren erste Versuche in konkreter Poesie oder kommentieren das kulinarische Angebot unseres Kiosks Oase.

Sind ihre Berichte von Exkursionen ins Nachtleben fremder Städte auf seriöse wie elegante Weise in Worte gefasst, dürfen SZ-Autoren hoffen, den einen oder anderen Leser zu interessieren – vielleicht. Erweisen sich ihre Kommentare am allüberall lauernden Elend der Schulwelt als sauber recherchiert, berechtigt im Anliegen, gar fair gegenüber Betroffenen, ja, dann können sie sich nur zwischen alle Stühle setzen. Bestenfalls ergeht es ihnen damit nicht anders als ihren Vorbildern überregionaler Zeitungen, die sich am schweren Brot heutiger Tagespolitik die Zähne ausbeißen, zugleich die „Verschlankung“  ihres Verlages überleben wollen und neidvoll zu den Kollegen vom Boulevard schielen müssen, denen das Blatt noch aus der Hand gerissen wird, wenn es zum x-ten Mal in Folge mit Verlautbarungen Dieter Bohlens aufmacht…

Die Redakteure der SZ haben manchmal ganze Tage und Nächte damit verbracht, ihr  eigenes Produkt fertig zu stellen, so wie es ihre Mitschüler im Schulchor und  Theater gemacht haben und die nun in Auftritten für überzeugende Leistungen  regelmäßig mit Beifallsstürmen belohnt werden. Applaus jedoch  für Redakteure? Für manche von ihnen gibt es den tatsächlich, für diejenigen Multitalente unter ihnen, die sich auch in die AGs Chor, GBO oder Theater eingewählt hatten.

Eine SZ-AG bietet  zweifelsohne Raum, schöpferische Talente zu entfalten; sich in diesem Raum zu bewegen, erfordert indes ein hohes Maß an Frustrationstoleranz und Tapferkeit, erfordert insbesondere den Mut zur eigenen – oftmals einsamen –  Urteilsfähigkeit, Mut zu bislang unerahnter Ausdauer, Mut Hiebe zu versetzen und dafür Prügel einzustecken und nicht zuletzt den Mut, in Zeiten greller Bilder und schriller Töne dem Gedankengang in Buchstabenform Geltung zu verschaffen.

Stefan Lenz: "Redaktionssitzung".Obersburger Nr.2, April 1999

Aus diesem Blickwinkel betrachtet hat es an unserer Schule immer wieder mutige Schüler gegeben, die sich ohne Scheu innerhalb vorgegebener Räume auf den mühseligen Pfaden bewegten  – zwischen Hofberichterstattung einer Schulzeitung in Hauptverantwortung einer Lehrkraft einerseits,  launiger Laufbahnbilanz der Abi-Zeitung andererseits –  in der Gratwanderung einer überwiegend selbstverantworteten Schülerzeitung eben, die sich bei aller Laienhaftigkeit am Vorbild des seriösen Journalismus orientiert und hier wie dort das Risiko des eigenen  Scheiterns stets im Auge behält.

Es gibt sie also bis heute, solche journalistischen Gehversuche an der MSO, und manche der begabten Jungredakteure haben sogar in oft allzu kurzer Zeit der „Schreibschule“ an den oben beschriebenen. Reibungen  wachsen können, um sie nicht länger halb, sondern ganz zu verspüren, die wahre Berufung für das „wahre“ Leben. 

Bettina Heidkamp von décolleté hat für nordirische und englische Zeitungen geschrieben und arbeitet inzwischen freiberuflich beim ARD-Sender RBB. Alexander „Aki“ Schierholz vom Erst-Obersburger ist Redakteur der Mitteldeutschen Zeitung in Halle. Claudius Kroker von  uMSOnst  ist als freier Journalist tätig , u.a. als PR-Texter. Julia Mende hat bereits in ihrer Zeit beim Obersburger zahlreiche Artikel für die Hersfelder Zeitung verfasst und studiert jetzt an der TU Ilmenau Medienwissenschaften.

v.l.: Jan Braun, „Dorothea Keymling“, Donata Schultheis, Manja Stemmler, Nadja Kammerzell, Jana Towell, Helene Weissbecker, Nicole Grebe und Julia Dönch, Obersburger Nr.2, April 1999

Neugründung

Die Redaktionsteams von décolletéObersburger (I), uMSOnst vermochten im Verlaufe ihrer wenngleich knapp bemessenen Schaffensperioden vielerlei Anregungen zu geben für Nachfolger, wobei der wichtigste Anstoß gewiss derjenige bleibt, der ihnen nachruft: haltet durch!

Längst ist dieser Ruf verhallt, und auch dessen letztes Echo ...oder fangt wenigstens an! droht in Vergessenheit zu geraten, als ganze acht (!) Jahre nach Erscheinen einer SZ an der MSO  neun Schülerinnen  und ein Schüler überwiegend aus der Jahrgangsstufe 11 voller Elan beschließen, eine AG Schülerzeitung ins Leben zu rufen und bis Jahresfrist einen neuen Obersburger herauszubringen.

Nicht eine der Initiatorinnen besitzt zu jener Zeit – Herbst 98 – nennenswerte PC-Kenntnisse, die Artikel sind fast ausschließlich mit Hand oder Maschine geschrieben. Die Redaktionsleitung sieht sich genötigt, Nachhilfeunterricht zu nehmen bei echten Computerfreaks, counter-strike-begeisterten Acht-Klässlern der KDS.

Als jedoch die schlauen Nachhilfelehrer immer häufiger samt Hardware und Kenntnismonopol auf endlosen LAN-Partys unerreichbar bleiben, wird das Selbststudium - geradezu provokant-  forciert. Nach zwei Handarbeits-Ausgaben erhält der Obersburger mit den Ausgaben 3 und 4 ein Erscheinungsbild, das vom Bemühen um Einheitlichkeit und (Wieder-)Erkennbarkeit zeugt.

Das Gesamtlayout konnte seither sichtlich verbessert werden, ohne dass bis heute der Weg in Richtung Pagemaker eingeschlagen worden wäre. Die Anhänger technischer Professionalisierung innerhalb und außerhalb der Redaktion bedauern dies vielleicht zu Recht, ihr Ruf nach wohlfeiler Modernität bleibt jedoch unerhört, solange die tatsächlichen Macher einer SZ festhalten am Grundsatz, dass jede Ausgabe deren Geschmack und deren reales Know-how spiegeln müsse – was Entwicklung ja nicht ausschließe.

Die Redaktionsleitung von Ausgabe Nr.7: Julia Mende, Nina von Schultz und Malte Großkurth

Wie auch immer: die „Neu-Obersburger“ bleiben  als Team seit der Gründerzeit unzertrennlich  und übergeben nach der Reifeprüfung ihren Erben ein geordnetes Haus.

Und die Nachfolger mit Nina von Schultz und Julia Mende an der Spitze basteln (und kleben, im wörtlichen Sinne!) sogleich ihr Gesellenstück. Beim Hessischen Schülerzeitungswettbewerb 2000 erobert der Obersburger Rang 4.  Jung- und Altredakteure  folgen der Einladung zur Buchmesse nach Frankfurt, um in einer Feier mit der Kultusministerin zwar keinen der Hauptpreise, wohl aber eine begehrte Urkunde entgegennehmen zu können.

Das dritte Werk der zweiten Generation, der in langen Redaktionsnächten und an verkürzten Unterrichtstagen erkämpfte Obersburger Nr.8, markiert einen deutlichen Schritt zur Geschlossenheit – nicht nur in formaler, sondern auch in inhaltlicher Hinsicht. Erstmals enthält eine Ausgabe ein Schwerpunktthema: nach dem verheerenden Amoklauf am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt begeben sich Ian-Belle Stein, Johanna Weitz, Juliane Ungänz u.a. auf die Suche nach Helfern für unsere Schüler in Notlagen; sie sprechen z.B. mit Schulsanis, der Schulsozialarbeiterin oder einer Mitarbeiterin des Frauenhauses, damit ihre Leser möglichst frühzeitig wissen, wo sie Rat finden können...

Tobias Dostal: Titelbild Nr. 5, Herbst 2000

Ausblick

Mit Ausgabe 9 hat der Obersburger sein Gesicht grundlegend verändert. Der kleine bunte Haufen aus Schulmaterial wie -personal auf Tobi Dostals Titelbildern wird nicht länger von zwei Burgerhälften erdrückt oder von Schicksalsstürmen in Seenot gepustet. Der Leser betrachtet nunmehr ein graublau gehaltenes Foto, das ein Detail des Gebäudekomplexes MSO abbildet, Fenster und Tür irgendeines Eingangtraktes, die – weiter – geöffnet werden wollen, so scheint die Botschaft der Grafikerin  Yi-Man Li zu lauten, um den Blick frei zu geben auf farbenfrohe Szenerien innerhalb  der grauen Mauern.

In Heft Nr.10 wird die Vielfalt der Farben im Leben unserer Schule wohl ohne „Umwege“ zu entdecken sein, wenn es  – wie geplant – Momente der 30-Jahres-Feier dokumentiert.

In einem  Themenschwerpunkt will die Redaktion um das Leitungsteam Juliane Ungänz, Pascal Barthel, und Andreas Lee-Hold Arbeitsmöglichkeiten nach dem Abitur jenseits normaler Berufsvorbereitungen vorstellen: Wehrdienst, Zivildienst, FSJ, FÖJ u.a.

Und sie plant der Frage nachgehen, ob sich unsere Schule auf Abwegen befinde...

Die MSO auf Abwegen, ausgerechnet im Jubiläumsjahr? Auf wen oder was zielt diese womöglich heikle Frage – architektonisch, programmatisch, politisch?

Bastelt unsere Schulleitung an neuen Profilen, oder fordern Kollegen Fußfesseln für Schulschwänzer? Werden die Redakteure eine solche Frage beantworten können ohne anzuecken, und wenn sie anecken wollen, ohne sich oder andere empfindlich zu beschädigen? 

Hier endet der Blick auf die Geschichte der Schülerzeitung auf dem Obersberg, weil sie hier und heute endet und erst morgen fortgesetzt werden kann.

Ob diese Fortschreibung ohne empfindliche Lücken und größere Zeitsprünge oder überhaupt gelingt, hängt nicht im geringen Maße davon ab, inwieweit Lehrer und Mitschüler bereit sind, eine kleine Schar Freiwilliger nachdrücklich zu ermuntern, nicht erst die Öffentlichkeit zu suchen, wenn jeder Satz eines Kommentars perfekt formuliert, jede Willensbekundung über jeden Zweifel erhaben erscheint oder wenn Zustände als Missstände zu bezeichnen längst als konsensfähig gilt.

Eine solche Ermunterung sollte gerade in Zeiten quotentreibender Verletzungsrituale niemals verwechselt werden mit der Aufforderung zu journalistischer Leichtfertigkeit im Umgang mit Menschen. Von all den Schülern, die Kritik üben, werden jene die Verantwortung für ihr Tun übernehmen können, denen in ernsthafter Absicht Gelegenheit eingeräumt wird, aus eigenen Fehlern zu lernen.

Wer aber wird solche Freiräume gewähren und zur Zivilcourage erziehen, wenn nicht diejenigen, denen das eine Wort, der andere Satz weh tun könnte?

Eckhard Weise, Berater der SZ Farbkasten, décolleté und Obersburger, Herbst 2003

 

Postskriptum, fünf Jahre später

Das oben zitierte Haltet durch! als regelmäßige Aufforderung der Schulabgänger an ihre Nachfolger innerhalb der Obersburger-Redaktion hat bis heute gewirkt -  erfolgreich, was die Kontinuität betrifft, allemal, erfolgreich aber auch im Hinblick auf Leistungen von Redaktionen.
Da Durchhalteparolen allein natürlich keine hohe Qualität garantieren können, hat es in den vergangenen fünf Jahren - wie zu allen Zeiten - starke und weniger starke Redaktionen  und ihnen entsprechende Ausgaben gegeben.
Allerdings sind wohl auch die schwächeren Phasen für Redakteure wie Leser eher leicht zu akzeptieren, wenn gerade die Kontinuität in der Schülerzeitungsarbeit die Möglichkeit eröffnet, offensichtlich gewordene Unzulänglichkeiten in Stärken umzuwandeln.

Der vor fünf Jahren festgestellte Trend, dass eine AG „Schülerzeitung“ härter um aktive Mitglieder zu  kämpfen hat, als andere der schulüblichen Arbeitsgemeinschaften dies tun müssen, hat sich ebenso fortgesetzt wie derjenige Trend, der damals erst in Ansätzen zu erkennen war: jüngere Menschen zieht es hin zu Internet und damit weg von Print.
Weder die Zahl der schreibenden noch die der lesenden Schüler konnte also in diesem Zeitraum erhöht werden.
Gleichzeitig aber wurden Ausgaben herausgebracht, auf die die Jungredakteure mit Recht stolz sein dürfen. Und diese beachtlichen Leistungen spiegeln sich – zwar nicht allein, aber auch – in den Erfolgen, die Obersburger-Redakteure erzielen konnten bei dem alljährlich im Rahmen der Frankfurter Buchmesse ausgetragenen Wettbewerb um Hessens beste Schülerzeitung.

Wie im Jahre 2000 gelingt der Schülerzeitung der MSO  2005 und 2007 der Sprung in die letzte Auswahlrunde des Landeswettbewerbs.  
Vor acht Jahren war der Obersburger noch im Rennen um die „Beste Schülerzeitung Hessens“ geehrt worden. 2005 werden neue Wettbewerbskategorien geschaffen, sodass der Obersburger  seitdem zusammen mit allen hessischen Schülerzeitungen im Bereich Gymnasien / Gesamtschulen mit Sekundarstufe II um die Platzierung antritt in den Sparten „Beste Schülerzeitung“ und „Bester Einzelartikel“.
2005 gewinnt der Obersburger in beiden Kategorien die „Silbermedaille“ und zwei Jahre später Rang vier für die Zeitung sowie Rang drei für einen Artikel.
Tanja Wolf erhält die Auszeichnung für ihre Titelgeschichte Auf der Suche nach dem Körnchen Wahrheit in Heft 13 mit dem Themenschwerpunkt Drogen. Und Maja Weber wird belohnt für Killerspiele im Visier, einem Text zum Themenschwerpunkt  von Heft 16: Action in Film, Buch und auf dem PC.

Haltet durch!, hatten die Mitbegründer des Obersburger nach dem Abitur ihren Nachfahren zugerufen. Und diese haben, wie gesagt, durchgehalten.
Im zehnten Jahr des Obersburger sind es Redakteure der ersten Stunde, die sich über solche Kontinuität besonders freuen und die Initiative ergreifen, gemeinsam mit der gegenwärtigen Redaktion ein Jubiläumsheft herauszubringen.
Das Heft 10 Jahre Obersburger erscheint im  Dezember 2008 soeben  noch fristgerecht, und wenn es einen Wettbewerb gäbe nicht nur für beste Schülerzeitungen, sondern auch für generationenübergreifende Zusammenarbeit unter SZ-Redakteuren, diese Ausgabe des Obersburger würde gewiss einen der vorderen Plätze einnehmen.

30.01.2009