Operatoren

Für eine gut benotete Klausur muss man verstehen wie Geschichtsklausuren aufgebaut sind. In der Regel enthalten sie drei Arbeitsschwerpunkte, die oftmals den Aufgaben entsprechen:

  • Textarbeit an der Quelle (Anforderungsbereich I: Rekapitulation / Wiedergabe)
  • Kontext der Quelle (Anforderungsbereich II: Reorganisation / Verknüpfung)
  • Wertung der Quelle (Anforderungsbereich III: Transformation / Verwertung)

In einer Klausur könnten Sie also diese Aufgaben erwarten:

  • Fassen Sie die vorliegende Quelle zusammen.
  • Ordnen Sie Quelle in den zeitlichen Kontext ein.
  • Beurteilen Sie die vom Quellenverfasser vorgelegten Ideen bezüglich ihrer Umsetzbarkeit.

Der Operator (fett gedruckt) ist ein Aufforderungsverb. Bitte tun Sie das, was das Verb von Ihnen verlangt! Alles andere würde die Aufgabe verfehlen. Werden Sie sich klar darüber, was das Verb möchte und führen Sie dies dann aus!

Den zweiten Schritt bildet die Beachtung von einschränkenden oder konkretisierenden Aufgabenzusätzen. Betrachten Sie das mittlere Aufgabenbeispiel: Mit welchem Zeitpunkt sollen Sie beginnen (etwa im Neolithikum?) und mit welchem enden? Um diese Schwierigkeit aufzulösen enthalten die meisten Aufgaben einen ergänzenden Zusatz, z.B.

  • Ordnen Sie die Quelle in den zeitlichen Kontext der in der DDR zwischen Frühjahr 1989 und März 1990 stattgefundenen Ereignisse ein.

Diese Aufgabe schränkt sogar in zweifacher Weise ein: Zum einen verlangt sie nur die Berücksichtigung der Ereignisse in einem Land (DDR), zum anderen gibt sie einen genauen Zeitraum vor. In dieser Weise sind die meisten Aufgaben konkretisiert. Lesen Sie erst danach die Quelle und fertigen Sie entsprechend den Konkretisierungen Textmarkierungen an. Unterschiedliche Farben helfen Ihnen dabei.

Weitere Information

Operatoren_Geschichte.pdf