Unterricht im Fitnessstudio

[12.02.2012]

Am Dienstag, den 07. Februar, ging es für das Sportprofil von Herrn Junek nach Bebra in den Fitnesspark. Neben dem Wunsch, sich dort mal so richtig auszupowern und Neues kennenzulernen, galt es vor allem, das im Theorieunterricht zum Thema „Kraft“ Erlernte nun auch in der Praxis zu erleben. Wir fuhren mit dem Zug nach Bebra und freuten uns auf einen kräftezehrenden Vormittag. Nach einer kurzen Vorstellung des Studios durch Inhaber Nejat Sunel folgte ein Schnupperkurs in Tae Bo, bei dem schnell gute Stimmung aufkam. Zu Beginn erklärte uns die Trainerin Anna einige Grundbewegungen, die typisch für Tae Bo sind. Zur Erklärung: Tae Bo ist eine Fitnessgymnastik, bei der Elemente aus asiatischen Kampfsportarten zu schneller Musik ausgeführt werden. Am Ende des Workouts waren alle pudelnass geschwitzt und die Spiegel und der Boden komplett feucht. Nach einer kurzen Pause führte der Inhaber uns den richtigen Gebrauch der Geräte vor, worauf wir in Zweier-Gruppen an diesen trainierten. Dabei standen uns viele Möglichkeiten zur Auswahl, sodass für jeden etwas dabei war. Doch was wäre Sport ohne einen Wettkampf? Dieser bestand darin, dass die Herren so viele Wiederholungen wie möglich mit der Hälfte ihres Körpergewichts im Bankdrücken stemmen mussten. Für den Gewinner gab es einen Preis. Allerdings stand nach vier Herren der Gewinner schon so gut wie fest, denn Sören Schott hatte 40 Wiederholungen geschafft. Keiner der anderen konnte diese Anzahl überbieten, Herr Junek jedoch machte es noch mal  spannend, indem er am Schluss genauso viele Wiederholungen schaffte. Anschließend durften die Mädels sich auch nochmal im Bankdrücken versuchen, indes die anderen weiter trainierten. Da der ganze Kurs von Tae Bo begeistert war, machten wir kurz vor Schluss nochmal ein Workout, bei dem wir noch einige neue Bewegungen lernten und wieder ordentlich ins Schwitzen kamen. Dann ging es schnell unter die Dusche, da wir den Zug noch erwischen mussten. Alles in allem war dies wiedermal ein echt cooler Ausflug des Sportprofils! Unser besonderer Dank gilt dem Fitnesspark Bebra, insbesondere dem Betreiber Nejat Sunel und der Sport- und Fitnesskauffrau Anna-Marie Blick, die es uns ermöglicht haben, einen kompletten Vormittag das Fitnessstudio samt Kursangebot kostenfrei zu nutzen, und die sich sehr engagiert und kompetent um uns gekümmert haben. Wir hatten viel Spaß mit euch und haben uns in der sehr angenehmen Atmosphäre eures Fitnessstudios rundum wohl gefühlt!

(Marius Schott, Q2p13)

Weitere Bilder finden Sie hier.

Pulverschnee und Sonnenschein: Die Sportleistungskurse von Herrn Junek und Herrn Rietschle waren vom 23. bis 28. Januar am Wilden Kaiser unterwegs

[06.02.2012]

Für 33 Schülerinnen und Schüler hieß es eine Woche vor Halbjahresende: Rein in den Bus, runter in die Alpen und rauf auf Ski und Snowboard. Das Skigebiet am Wilden Kaiser, das zu einem der schönsten in ganz Österreich gehört, konnte mit 50 cm Neuschnee und an drei von vier Skitagen auch mit strahlendem Sonnenschein aufwarten. Die Schülerinnen und Schüler waren hellauf begeistert: Vom Anfänger bis zum Profi konnten sich die Ski- und Snowboardfahrer auf den Pisten austoben, Tiefschneeabfahrten genießen und vor allem ihr Fahrkönnen verbessern. Dabei halfen Herr Rietschle, Herr Güth, Herr Leubecher und Herr Junek, die für den Ski- und Snowboardunterricht verantwortlich waren. Auch Papa Günther Junek war in diesem Jahr wieder dabei und erntete als staatlich geprüfter Skilehrer und „Skiopa“ die ganz besondere Begeisterung der Schülerinnen und Schüler. Gemeinschaftsgefühl, Spaß und Lernerfolg waren da garantiert. Allen Ski- und Snowboardanfängern gelang es am Ende der Woche, leichte bis mittelschwere Pisten sicher zu beherrschen, was nach nur vier Tagen eine beachtliche Leistung ist! Die Profis sahen ihre Schwerpunkte da eher beim Tiefschneefahren, Carven und Freestylen. Um das Ski- und Snowboardfahren herum gab es ein buntes Programm, das von Theorieunterricht über von den Schülerinnen und Schülern gestaltete Gemeinschaftsabende bis hin zu Besuchen im nahegelegenen Schwimmbad reichte. Ein Höhepunkt war außerdem die Aprés-Ski-Party am letzten Abend, die in der hauseigenen Partystube des Hotels stattfand. Einziger Grund zur Betrübnis ist wohl, dass die Woche so schnell wieder zu Ende war. Auch im zweiten Jahr der Skiexkursion am Wilden Kaiser bleibt also eine positive Bilanz zu ziehen und festzustellen, dass die Exkursionsfahrt vor allem dadurch ihre Qualität erhält, dass der Ski- und Snowboardunterricht nicht von einer Skischule, sondern komplett von Lehrkräften der Modellschule übernommen wird, die allesamt ausgebildete Ski- und Snowboardlehrer sind. Das spart nicht nur ca. 70 Euro pro Teilnehmer, sondern gibt auch die Gelegenheit, dass sich Schülerinnen, Schüler und Lehrer mal ganz anders kennen lernen können.Wir als durchführende Lehrer bedanken uns bei allen Teilnehmern für die tolle Woche und freuen uns auf eine genauso schöne Exkursion im nächsten Jahr. 

(J. Junek)

Jugend trainiert für Olympia: MSO-Tischtennisspieler siegen beim Kreisentscheid

[06.02.2012]

In der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 1995-97) konnten die Jungen der Modellschule Obersberg einen souveränen Sieg einfahren. Gleich im ersten Duell gegen die Werratalschule Heringen, im Vorjahr immerhin Zweite des Regionalentscheides, kam es zum Aufeinandertreffen der favorisierten Teams. Nach sechs Einzeln und drei Doppeln hieß es am Ende 6:3 für die Jungs der MSO, denen damit bereits eine Vorentscheidung im Kampf  um den Titel des Kreissieger gelang.

Die Konrad-Duden-Schule, welche das Teilnehmerfeld komplettierte, erwies sich als guter Gastgeber des Turniers. Sportlich lief es für sie jedoch wenig erfreulich. Mit 0:9 mussten sie sich dem Team der Modellschule geschlagen geben und auch gegen die Werratalschule konnten sie nur selten Erfolgserlebnisse verbuchen, sodass es am Ende nur zum dritten Platz reichte.

Die MSO-Mannschaft um Paul Wagner, Maximillian Rhein, Marcel Madus, Tobias Kimmel, Lucas Führer, Niklas Wagner und Martin Bätzing hingegen ist als erstplatziertes Team für den Regionalentscheid qualifiziert, wo – mit dem Heimvorteil im Rücken – am 8.Februar einiges möglich sein sollte.

(K. Berndt)

Traditioneller Obersberg-Kick

[15.01.2012]

Kollege Ulli Brand hat, wie schon seit über 20 Jahren, "sein" Fußballturnier zu Weihnachten organisiert. Zielgruppe waren wie immer aktuelle Schüler der MSO und Ehemalige, die in seinem Verein MSO Sportgemeinde (Homepage) Mitglied sind. Sieger des Hallenturnieres wurde die Mannschaft von "Communio United", einem Team, das vorwiegend aus Spielern der SG Hessen/SpVgg, verstärkt durch Freunde, bestand. "Communio United" holte sich den Pokal im Finale durch einen klaren 4:0 Erfolg gegen die "Heenes Altstars". Die Tore für "Communio" schossen Jonas Seitz, Henrik Saal, André Deneke und Roman Prokopenko. 

Weitere Bilder finden Sie hier.

(U. Brand)

Halbmarathon und Laufmesse Vital in Berlin

[08.01.2012]

Auch in diesem Jahr möchte ich interessierten Schülerinnen und Schülern wieder die Gelegenheit bieten, am Halbmarathon in Berlin teilzunehmen. Der Lauf findet am 01. April statt. Wir werden – wie im vergangenen Jahr auch – bereits am Tag zuvor anreisen und die Laufmesse Berlin Vital besuchen. Bei dem Termin handelt es sich um das Wochenende zu Beginn der Osterferien.

Interessierte Schülerinnen und Schüler müssen folgende Voraussetzungen mitbringen:

·       Geburtsjahr 1994 oder älter

·       gute Grundfitness und Lauferfahrungen (zügiges Laufen über eine Strecke von 10 km Länge ist kein Problem, möglichst auch schon Teilnahme(n) bei Volksläufen)

·       Bereitschaft und Disziplin zum Absolvieren eines individuellen Trainingsplans (teils in Eigenverantwortung, teils mit der Laufgruppe)

·       gesundheitliche Eignung (im Zweifelsfall mit mir sprechen oder einen Arzt konsultieren)

Interessierte Schülerinnen und Schüler sprechen mich bitte an oder melden sich per E-Mail (junek@modellschule-obersberg.de) bei mir.

(J. Junek)

Das Glück der Erde liegt auf dem Gipfel der Berge

Min Duc Duongh und Julius Reinhard an der Kletterwand des "Waldhof".
Gipfelglück: Am höchsten Punkt mit Blick auf den Thüringer Wald.

Sport- und Matheprofil fahren anlässlich der Profiltage zum Thema "Glück" zum Klettern in den Thüringer Wald

[06.10.2011]

Um 7.45 Uhr hieß es am Mittwoch auf zur Suche nach dem Glück in den Thüringer Wald. Mit verschiedenen Gruppenspielen wurden wir vom Team des Erlebnispädagogischen Zentrums „Waldhof“ begrüßt. Um in unsere Zimmer zu gelangen, mussten wir unterschiedliche Aufgaben, wie eine Schatzsuche, lösen. Nach einem deftigen Mittagessen und einer kurzen Ruhephase ging es weiter mit den ersten Klettererfahrungen. Wir wurden in Gruppen eingeteilt und lernten so viel über die Theorie und Praxis des Kletterns an der hauseigenen Kletterwand und das dazugehörige Abseilen. Ausgehungert folgte dann ein Abendessen mit reichhaltigem Buffet und anschließendem gemütlichen Beisammensein bis in den späten Abend. Nach einer ruhigen, aber nicht sehr schlafreichen Nacht hieß es um 7.30 Uhr „Frühstückszeit“. Gestärkt und mit Lunchpaketen im Gepäck wurden die Reisetaschen eingepackt und es ging auf in den Wald zur GPS-Tour und Kletterübungen direkt am Felsen. In die einzelnen Profile aufgeteilt starteten die einen mit dem Klettern am 15 Meter hohen „Roten Turm“ und die anderen mit einer Erkundungstour quer durch den Wald. Ausgerüstet mit Notfallpaket und GPS-Gerät mussten wir verschiedene Punkte finden, um anschließend zum Kletterfels zu gelangen. Wir arbeiteten uns an Hand verschiedener Aufgaben von Station zu Station und kamen so dem Kletterfelsen immer näher. Nach sechsstündigem Training mitten im Thüringer Wald traten wir um ca. 16 Uhr die Rückreise in unsere wunderschöne Heimat Bad Hersfeld an. In diesen zwei Tagen war das Glück für uns sehr greifbar durch die Überwindung eigener Grenzen und dem Glauben an sich selbst.

Weitere Bilder finden Sie hier.

(Antje Schäfer, Profil Q3_10, und Lea Römmelt, Profil Q1_13)

Bis zur totalen Erschöpfung - Obersberger Fitnesstest startete in die zweite Runde

[04.10.11]

Am Mittwoch, den 04. Oktober, fand zum zweiten Mal der Obersberger Fitnesstest für alle 335 Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase statt. Der Test wurde eigens für unsere Schule entwickelt und hat das Ziel, die allgemeine Fitness der Jugendlichen zu testen.

Der Test, der für jede Schülerin und jeden Schüler nur 12 Minuten dauerte, hatte es in sich: Es galt, sechs Stationen von Wechselsteps, über Kastendeckelliegestütze und Seilspringen, bis hin zum Linienlauf zu absolvieren. Das verlangte den Schülerinnen und Schülern schon eine Menge ab, zeigte aber auch ganz klar, wer die fittesten Schülerinnen und Schüler der Modellschule sind. Die meisten Starter waren bereit, sich voll zu verausgaben, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen. Da blieb es auch nicht aus, dass der ein oder andere mit Erschöpfung und Übelkeit zu kämpfen hatte. Wir gratulieren allen Schülerinnen und Schülern zu ihren Ergebnissen!

Besonderer Dank gilt den Schülerinnen und Schülern des Sportprofils der Q1 und des Sportprüfungskurses der Q3, die als Zähler und Einweiser den Test unterstützten. Lisa Thornagel und Theresa ... sorgten mit viel persönlichem Einsatz, zwei PCs und zwei Zeitmessanlagen dafür, dass alle Schülerinnen und Schüler zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort waren und sofort nach dem Test ihre Punktezahl und Note erfahren konnten.

Für alle Interessierten gibt es hier die Ergebnisse und Statistiken des Tests und in wenigen Tagen auch einige Bilder.

(J. Junek)

Alte Tradition an der Modellschule neu aufgelebt: Schulübergreifender Orientierungslauf war ein voller Erfolg

Dennis Englich stempelt an einem der OL-Punkte.
Das Gesamtsiegerteam (Jakob-Grimm-Schule Rotenburg).
Das Siegerteam der Gesamtschule Obersberg (mit Betreuer Marius Schott).
Das Starterfeld.

[03.10.2011]

Seit Gründung der Modellschule Obersberg im Schuljahr 1973/74 wird in dem angrenzenden Waldstück der Orientierungslauf durchgeführt. Dabei handelt es ich um eine Laufsportart, bei der mit Hilfe einer Karte eine nur durch einzelne Kontrollpunkte festgelegte Strecke im Gelände durchlaufen wird, der Läufer also selbst die für ihn optimale Route finden muss. Der Initiator damals war Rolf Steinbach.

Jetzt hat der Lehrer im Vorbereitungsdienst (LiV) Sebastian Leubecher diese Traditionsportart in den Fokus genommen und komplett überarbeitet. Dabei wurden die früheren Karten gesichtet, viele alte Wege herausgenommen, neue Wege hinzugefügt und weitere Veränderungen wie Windbruch, Hochsitze, Dachsbau und Wildschweinsuhle neu eingezeichnet und die unterschiedlichen Vegetationen farblich abgesetzt. Auch die Markierungen der Kontrollpunkte wurden selber hergestellt und dauerhaft im Wald angebracht. Um den unterschiedlichen Leistungsniveaus der Schülerinnen und Schüler, die an Gesamt- und Modellschule aufeinandertreffen, gerecht zu werden, gibt es fünf Streckentypen, die in ihrer Schwierigkeit aufsteigend zunehmen.

Zum ersten Praxistest wurde am 01. Oktober eine schulübergreifende Veranstaltung ins Leben gerufen. Dabei nahmen 40 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Obersberg und der Jakob-Grimm-Schule aus Rotenburg sowie einige Eltern teil. Da es sich um Fünf- und Sechstklässler handelte, denen der Wald kaum oder nicht vertraut war, konnten durch den Sportleistungskurs von Jens Junek ortskundige Betreuer und wertvolle Helfer gewonnen werden. Dadurch konnte gemeinsames schulform- und jahrgangsübergreifendes Lernen in freier Natur möglich werden.  

Nach einer kurzen Präsentation, mit dieser den Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Lebensraum Wald und das richtige Verhalten nähergebracht wurde, erfolgte der Start. Die Kleingruppen, bestehend aus zwei bis vier Schülerinnen und Schülern sowie einem Betreuer, gingen im Abstand von zwei Minuten an den Start. In der Schülerwertung galt es acht Kontrollpunkte zu finden und drei Zusatzaufgaben zu lösen. Die Eltern hatten zehn Posten zu finden und ein größeres Gebiet zu belaufen.

Sowohl die Schüler- als auch und Elternteams haben alle ihre Kontrollpunkte gefunden, so dass die benötigte Zeit den Ausschlag geben musste. Die Leistungen waren bemerkenswert gut und übertrafen die vorher gestellten Prognosen. Das Mädchenteam der Jakob-Grimm-Schule (Juliane, Annika und Elisa aus der Sportklasse von Herrn Sangmeister) absolvierte die Strecke in einer hervorragenden Zeit von 58 Minuten und schaffte sogar den Gesamtsieg vor dem Sieger der Gesamtschule Obersberg (Leon Burkhardt, Thorben Krebs, Joshua Kaufmann und Jonas Rübenstahl), die nach 59 Minuten das Ziel erreichten.

Vor der anschließenden Siegerehrung konnten die Läuferinnen und Läufer ihren Durst mit Apfelsaftschorle aus regionalen Äpfeln stillen und sich mit Bratwürsten zu einem fairen Preis stärken.

Alles in allem war der Orientierungslauf ein voller Erfolg. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen machten deutlich, dass dieser Bereich noch weiter ausgebaut werden muss und solche Veranstaltungen jährlich stattfinden sollten.    

Ein großer Dank geht an die Spender des Vereins VR-Herz und Hand sowie die Metzgerei Sippel und die Bäckerei Bock aus Schenklengsfeld, die Bratwürste und Brötchen zu einem super Preis zur Verfügung stellten.   

(S. Leubecher)

Auf den Spuren Olympias - London 2012

Der Headcoach mit seinem Team: Auf der Trainierbank im Wembley-Stadion
Tolle Fußballstimmung und Happy Birthday: Sebastian Köhler feiert mit anderen MSO-Schülern im Chelsea Stadion in seinen Geburtstag hinein

[25.09.11]

Sport-Leistungskurse der Modellschule Obersberg verbringen ihre Studienfahrt in London

Für die Kurse von Christina Hölscher und Christian Weiß war die britische Hauptstadt vom 19.-23.09. 2011 Ziel der Studienfahrt und bei gutem Wetter zeigte London den Schülerinnen und Schülern nicht nur sein vielfältiges Kulturprogramm, sondern entpuppte sich als Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2012 und Geburtsstadt des Fußballs als lebendige Sportmetropole.

Neben der Tower Bridge, Westminster und Houses of Parliament erhielten die Schülerinnen und Schüler bei einer Stadtführung Einblicke in noch viele weitere Sehenswürdigkeiten und konnten den traditionellen, aber auch den sehr offenen, modernen Charakter der Stadt erleben. „Man fühlt sich hier gar nicht als Fremder. Hier werden so viele Sprachen gesprochen, dass man überhaupt nicht auffällt“ ergab sich schnell ein Fazit zur Multikultur Londons. Eine facettenreiche Stadt, die gerade für junge Menschen in jeder Hinsicht eine Attraktion ist.

Die absoluten Höhepunkte der Fahrt wurden aber sicher in sportlicher Hinsicht gesetzt. Von der spannenden Führung im neuen Wembley-Stadion mit Besuch der Umkleidekabinen und abschließender Spielanalyse auf einer Pressekonferenz waren alle begeistert und die Akustik im Stadion wurde mit einem typischen „Who are you?!“ getestet. Der legendäre Querbalken des berühmten Wembleytores aus dem Jahr 1966 empfängt den Besucher am Stadioneingang und als Deutsche mussten wir feststellen, dass die damalige Niederlage immer noch nicht ganz überwunden ist, was für großen Spaß der Fußballfans mit dem Tourguide sorgte. Nächstes Fußball-Highlight war zweifelsohne der Besuch des Carling-Cups am Mittwochabend. Ein Erlebnis, dass wohl allen in Erinnerung bleiben wird, da das Spiel und die Atmosphäre unsere Gruppe sehr schnell in den „Bann des englischen Fußballs“ brachten.

An der Stamford Bridge standen sich der heimische FC Chelsea und der FC Fulham zum Stadtderby in der dritten Runde gegenüber. Trotz eines 0:0 nach regulärer Spielzeit und anschließender Verlängerung bestach das Spiel beider Mannschaften durch viele Torszenen und packende Zweikämpfe, die das Publikum dauerhaft feierten. Bei der Einwechslung der Chelsea-Stars Frank Lampard und John Terry stand das Stadion minutenlang Kopf. „Ich glaub´s nicht. Ich sitze hier an der Stamford Bridge und da unten spielen Terry und Lampard - echt Wahnsinn!“ meinte Pascal Albusberger begeistert. Das Spiel endete 4:3 für Chelsea und wurde wie 1966 durch einen „Wembley-Schuss“ entschieden – was die immer friedliche und faire Stimmung nochmals aufheizte. „Ich glaube heute Abend haben wir viele unserer Fußballfans glücklich gemacht – alle strahlen richtig!“ resümierte Frau Hölscher nach dem Spiel. Am letzten Tag der Fahrt stand der Besuch der Olympischen Sportstädten im Osten Londons an. Die geführte Tour brachte viele Erkenntnisse und Einblicke in die Vorbereitungen für Olympia 2012. Viele Sportstätten stehen kurz vor der Fertigstellung, das Stadion, die Schwimm- und Ballsportarena sind wie das Olympische Dorf in einen modernen Park eingebettet, der z.Zt. jedoch eher noch an eine Mondlandschaft erinnert. An dieser Stelle wurde den Schülerinnen und Schülern der komplexe Zusammenhang zwischen Sport und Wirtschaft (auch ein Thema auf dem Weg zum Abitur) vor Ort deutlich – die enormen Zahlen und Summen rund um das Projekt „London 2012“ waren beeindruckend und wurden vom Tourguide auch objektiv und kritisch bewertet. Der Blick hinter die Sportkulissen lohnte sich bei diesem Mega-Sportevent also sehr und so hatte man den Tag mit einer ausgiebigen Tour in der nebenan extra erbauten Shopping-Mall ausklingen lassen. London verabschiedete sich mit dem beleuchteten „London Eye“ und nach einer erlebnisreichen Woche fiel den meisten die Rückreise nicht leicht.

(C. Weiss)

Mit Sport gegen den Hunger kämpfen – Das Projekt der Modellschule Obersberg war in vielerlei Hinsicht ein Erfolg

[23.09.2011]

Wenn man in Bad Hersfeld startet und 2.463 Kilometer läuft, dann ist man in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon oder in Istanbul. Oder man hat vielen vom Hungertod bedrohten Menschen das Leben gerettet. Die Schülerinnen und Schüler der Modellschule und der Gesamtschule auf dem Obersberg haben sich für letzteres entschieden.

Am 22. September fand an der Schule eine Großsportveranstaltung statt, bei der alle Schülerinnen, Schüler und Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit hatten, durch Laufen oder Schwimmen gegen den Hunger in der Welt zu kämpfen. Das Prinzip ist dabei sehr einfach: Man konnte im Stadion oder im Wald Runden laufen oder im schuleigenen Sportbad schwimmen – jeder soviel, wie er möchte. Die gelaufenen und geschwommenen Kilometer wurden gezählt und von Sponsoren „bezahlt“. So geht ein besonderer Dank an die Großsponsoren, die für die Leistung jedes Teilnehmers gespendet haben und so einen Großteil der Spenden aufbringen. Außerdem haben sich die Schülerinnen und Schüler eigene Sponsoren gesucht, die die eigene Leistung mit einer Spende honorieren. Das gesammelte Geld kommt der Deutschen Welthungerhilfe zugute, die damit gegen die Hungersnot in Somalia kämpft oder Aufbauprojekte in Drittländern unterstützt. Wie hoch der Spendenbetrag letztendlich ausfallen wird, wird erst in einigen Tagen feststehen, wenn alle Spenden auch wirklich eingesammelt sind.

Ganz genau lässt sich aber das sportliche Ergebnis messen: Innerhalb von acht Schulstunden haben die Teilnehmer eine Laufstrecke von 2.345,7 km zurückgelegt und sind 117,9 km geschwommen. Dass viele dabei alles gegeben haben, zeigen die beinahe unglaublichen Einzelleistungen: Chris Gundlach, Michael Geist, Daniel Hildebrand und Roman Revuzki absolvierten jeweils 100 Runden im Stadion und somit ganze 40 km – das ist Marathondistanz! Im Schwimmbad konnten die Damen auf sich aufmerksam machen: Luisa Neisner, Joanna Roer und Julia Schütz wurden von ihrer Sportlehrerin Frau Berndt gesponsert und nutzten das auch aus, indem jede von ihnen 150 Bahnen (3,75km) schwamm. Überboten wurde dieses Ergebnis noch von Alexander Huff und Frederick Kromm, die jeweils 202 Bahnen (5,05km) schwammen.

Ins Leben gerufen, geplant und durchgeführt wurde der Spendentag von den Schülerinnen und Schülern der Sportleistungskurse von Herrn Junek und Herrn Rietschle. Die Planung begann bereits während der Methodentage im Frühjahr und stellte hohe Anforderungen an die Abiturienten, denn angefangen von der kulinarischen Versorgung der Teilnehmer, über die Streckenmarkierung bis hin zur Fahrradbegleitung für die Waldstrecken galt es an vieles zu denken. So gab neben der sportlichen Herausforderung auch Informationsplakate und –filme zum Thema Hunger und rund um die Arbeit der Welthungerhilfe. Dass letztendlich alle Planungen aufgegangen sind und sich die Teilnehmer rundum wohl gefühlt haben, spricht vor allem für die Sport-Leistungskurs-Schülerinnen und –Schüler, die gezeigt haben, dass sie Sport nicht nur betreiben, sondern auch organisieren können.

Alles in allem war das Spendenprojekt aus menschlicher und sportlicher Sicht ein voller Erfolg. Und es zeigte den Schülerinnen und Schülern, dass man gemeinsam durchaus viel bewegen kann: Denn egal ob Mittel-, Oberstufen- oder Berufsschüler, Lehrer oder Mitarbeiter in einem der spendenden Unternehmen, wie den teilnehmenden Firmenteams der Sparkasse und der VR-Bank: auf der Strecke trafen alle zusammen, um mit jedem Schritt und jedem Armzug die Welt ein bisschen besser zu machen.

(J. Junek)

Von Montag bis Donnerstag besteht in der ersten großen Pause vor der Aula die Möglichkeit, Spendengelder einzuzahlen.

Aktueller Spendenbetrag (Stand: 03.10.): 4678,30 Euro

Absolvierte Strecken (Laufen/ Schwimmen): 2345 km/ 117,9 km

 

Unsere größten Sponsoren:

City-Apotheke Bad Hersfeld:               17 ct. für jeden gelaufenen und 85 ct. für jeden geschwommenen Kilometer

Sparkasse Hersfeld-Rotenburg:          10 ct. für jeden gelaufenen und 51 ct. für jeden geschwommenen Kilometer

Reno Schuhzentrum Bad Hersfeld:       9 ct. für jeden gelaufenen und 43 ct. für jeden geschwommenen Kilometer

Bickardt Bau AG:                                  7 ct. für jeden gelaufenen und 34 ct. für jeden geschwommenen Kilometer

August-Elektrotechnik Hohenroda:       4 ct. für jeden gelaufenen und 17 ct. für jeden geschwommenen Kilometer

Ein besonderer Dank für die kostenfreie Versorgung mit Obst und Gemüse geht an die Unternehmen Tegut und Lidl.

Nervenkitzel und Selbstüberwindung: Sport-LK in schwindelerregender Höhe

[22.06.2011]

Kurz vor den Ferien ging es am 15. Juni für die Schülerinnen und Schüler des Sportorientierungskurses E2p13 und einige Schülerinnen und Schüler des Deutschgrundkurses E2 von Herrn Junek noch mal hoch hinaus. Bei einem Besuch im Hochseilgarten galt es zu beweisen, dass dass man sich selbst überwinden und auch in bis zu 12 Metern über dem Boden akrobatische Kletteraufgaben sicher meistern kann. Darüber hinaus forderten das Bezwingen der Kletterwand, die Riesenschaukel und der Pamper-Pole (senkrecht stehender Baumstamm, auf den man sich aufrecht hinstellen und dann hinunter springen muss) eine ganze Menge Mut. Einigen forderten die Herausforderungen auch einige Tränen ab, aber umso größer war die Freude, wenn man sich dann doch überwinden konnte. Noch dazu sorgte der strahlende Sonnenschein für ein absolut gelungenes Kurserlebnis, das nach dem Klettern noch durch gemeinsames Grillen abgerundet wurde.

Weitere Bilder finden Sie hier.

(J.Junek)

MSO-Auswahl gewinnt den Fußball-Kreisentscheid

MSO-Auswahl mit Schiedsrichter Arnold Gildenberg
Grundkursmannschaft von Frau Berndt

[15.06.2011]

Bei bestem Wetter fanden sich am 10. Juni drei Teams zum Fußball-Kreisentscheid der WK I (Jahrgang 1992 - 1995) im Stadion am Obersberg ein. Besonders erfreulich war, dass neben der seit vielen Jahren teilnehmenden Schulmannschaft aus Rotenburg und der Auswahl der MSO auch der Sport-Grundkurs unter Leitung von Frau Berndt das Teilnehmerfeld komplettierte. Gerade eine mehrwöchige Fußball-Einheit hinter sich gebracht, wollten die Schüler ihre Fähigkeiten nun auch im Wettkampf unter Beweis stellen. Zunächst galt das Motto „Dabei sein ist ALLES“!, doch schnell zeigte sich, dass sie durchaus auch zu mehr fähig waren.

Die Rotenburger sowie die „Heimmannschaft“ der MSO eröffneten das Turnier. Die Gäste mussten – ersatzgeschwächt angetreten – eine deutliche 5:0 Niederlage nach 2x 20 min hinnehmen. Im zweiten Spiel traf die Auswahl aus Rotenburg auf das MSO-Grundkursteam, das mehrheitlich mit einer Menge „Muffensausen“ und mangels ausreichendem Equipments mit Hallenschuhen an den Start ging. Auf rutschigem Untergrund nicht die besten Voraussetzungen…. Mit großem Ehrgeiz wurde dieser Nachteil wettgemacht. Lange hieß es 0:0. Doch eine Viertelstunde vor dem Ende gelang es den Rotenburgern, Marco Schade im Tor zu überwinden. Eine Niederlage hinnehmen wollte er jedoch nicht und wechselte sofort in den Sturm, um wenig später das 1:1 zu machen. Angefeuert von den drei Damen des Kurses, die den „Catering-Service“ in Form von frisch gebackenen Waffeln am Spielfeldrand organisierten, hatte der Grundkurs in der Schlussminute sogar noch die Großchance auf drei Punkte. Es blieb jedoch beim Unentschieden, was bereits ein schöner und unerwarteter Erfolg war und für viel Freude sorgte. Nun galt es auch gegen die „Profis“ der von Herrn Brand betreuten MSO-Schulmannschaft zu bestehen. Diese erwiesen sich als deutlich spielstärkste Mannschaft, konnten allerdings beim 4:1 Sieg einen Gegentreffer nicht vermeiden.

So hieß es am Ende eines äußerst fairen Turniers unter der souveränen Leitung des diesjährigen Abiturienten Arnold Gildenberger folgendermaßen:

1. MSO

2. MSO-Grundkursteam

3. Rotenburg

(K. Berndt)