Ein Glückstreffer genügt, um unglücklich zu werden!
Veranstaltung zur Glücksspielsuchtprävention an der MSO
60 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 der Fachoberschule haben sich am 09. und 16.05.2011 mit der Suchtgefahr ausgehend von Glücksspielen auseinandergesetzt.
Frau Christina Heimeroth von dem Beratungs- und Behandlungszentrum für Abhängigkeitserkrankungen der Diakonie in Bad Hersfeld konnte die Jugendlichen in drei Workshops für die Gefahren, die insbesondere von den „wie Pilze aus dem Boden sprießenden Spielhallen“ ausgehen, sensibilisieren.
In den Workshops haben sich die Jugendlichen mit dem Thema Glücksspiel auseinandergesetzt. Sie ergründeten Fragen wie „Was ist überhaupt ein Glücksspiel?“, „Wie sind Glücksspiele vom Gesetzgeber überwacht?“, „Wie merke ich, dass ich süchtig bin?“, „Was sind die Folgen einer Spielsucht?“ und „Wie kann ich einem/r spielsüchtigen Freund/in helfen?“.
Die Schülerinnen und Schüler brachten Erfahrungen aus dem eigenen Umfeld mit in den Workshop ein und thematisierten kritisch den Wandel der Glücksspielindustrie von einer früher stets mit Argwohn betrachteten Branche hin zu einer „hippen“ Unterhaltungsbranche.
Sie erkannten auch, dass es bei dem Spielen an Automaten nur einen Gewinner gibt… Jeden Monat werden alleine in hessischen Spielhallen 18.489.491,72 EUR verspielt.
Die Teilnehmer/innen der Workshops waren einhellig der Meinung, dass sie in Zukunft mit dem Thema Glücksspiel kritischer umgehen und im Bekanntenkreis auf die Gefahren von Glücksspiel hinweisen werden.
Kontakt:
Diakonie
- Beratungs- und Behandlungszentrum für Abhängigkeitserkrankungen -
Kaplangasse 1
36251 Bad Hersfeld
Telefon: 06621/ 610-91
Email: bbzsucht.diakonie.hefrof@ekkw.de
www.suchtpraevention.com