Mittwoch, 21. Dezember 2011

Zeitreise zu den Pharaonen…

Eine praktische Arbeit zur Reiseplanung

Von Karin Gimbel und Gabriele Schröder

„Reisen organisieren“ ist ein Lernfeld bei der Ausbildung zur/zum kaufmännischen Assistentin/Assistent für Bürowirtschaft und Fremdsprachensekretariat. Bei der Reiseplanung sollen ökonomische und ökologische Aspekte berücksichtigt werden.

In Projektgruppen erarbeiteten die SchülerInnen eine Fahrt nach Frankfurt am Main am 13. Dezember 2011 zum Messegelände, um das faszinierendste Grabmal der Menschheit in einer Ausstellung zu besichtigen: Das Grab des Tutanchamun. Mit mehreren Hessentickets der DB, Schüler-Coaches bei den einzelnen Umstiegen mit Bahn- S- oder U-Bahn und Schüler-Experten in der großartigen Ausstellung bestaunten die SchülerInnen mit ihren Begleiterinnen Frau Schröder und Frau Gimbel die Grabkammern des Pharaos Tutanchamun und seine Schätze.

Die SchülerInnen tauchten ein in die Kultur des Alten Ägyptens. Tutanchamun bestieg 1332 v. Chr. mit neun Jahren als einer der letzten Könige der 18. Dynastie den Thron. Sein Vater war der König Echnaton, was DNA-Analysen beweisen. Geheimnisvoll bleibt die Frage, ob die Hauptgemahlin  Nofretete die Mutter von Tutanchamun ist oder die vielbenannte Ehefrau Kirja. Zumindest ist die Mumie von Tutanchamuns Mutter identifiziert worden, es handelt sich um eine sogenannte „jüngere Frau“, leider fehlen die Inschriften. Die bedeutendste Leistung unter der Herrschaft Tutanchamun war die Abkehr von den radikalen religiösen Reformen seines Vaters, die das Land destabilisierten.

Mit Hunderten von Repliken (Nachbildungen) kann sich der Besucher in die Lage des im Jahre 1922 von Howard Carter entdeckten Grabes im Tal der Könige in Ägypten versetzen, als Howard sagte: „Ich sehe wunderbare Dinge“. Ausgehend in seiner originalen Fundsituation des Grabes des Tutanchamun werden alle Nachbildungen des ganzen Schatzes samt der rekonstruierten Grabkammern auch für Nicht-Archäo-logen interessant und mit Hilfe eines Audiogerätes dargestellt. Keine andere Entdeckung hat die Fantasie der Menschen so beflügelt, wie dieser spektakuläre Fund am 26. November 1922. Auch 3 300 Jahre nach seinem Tod wurde Tutanchamun zum Medienstar und Pop-Pharao.

„In die ägyptische Kultur des Pharaonen Tutanchamun einzutauchen hat richtig Spaß gemacht“, war der Kommentar der Schülerin Jasmin nach der Ausstellung.
"Es war eine sehr interessante Ausstellung mit vielen tollen Einblicken in die Welt des Pharaos. Die Ausstellung können wir jedem weiter empfehlen!", Karina.