
Heft 3, Dezember 1989
Ein neues Redaktionsteam unter der Leitung von Markus Appel - d. s. Andreas
Kramp, Britta Neumann, Raoul Schmidt, Matthias Schrön,
Uwe Steinberger,
Bettina Zimmermann – müht sich redlich um Erhalt der SZ -
u m s o n s t: 1990 gibt es den Kampf verloren.
Verwiesen sei noch auf die lesenswerten Erinnerungen des Profi-Journalisten
Kroker an seine Lehrjahre bei uMSOnst in der Festschrift 30 Jahre
MSO.
Am Anfang war das Wort, und das Wort
fiel beim SV-Seminar und das Wort hieß „Schülerzeitung“.
Aus dem einen Wort sind nach fast vier Monaten ganze Berichte hervorgegangen,
die Ihr auf den folgenden Seiten findet. (…) Nach anfänglich acht
Interessenten sind noch ein Redakteur und drei Redakteurinnen übrig geblieben.
In alphabetischer Reihenfolge sind es: Heide Aust, Cornelia Gilb, Tanja Keidel,
Claudius Kroker.
Mit Wort und Bild stellt Claudius das Gründungsquartett von uMSOnst
vor.
In Heft 1 wird er als Folge der katastrophalen Zusammensetzung der
Redaktion noch Mr. 25% genannt, doch mit Anja Faust und Dietmar Bürger
erhält die Redaktion Verstärkung, so dass Heft 2 bereits fünf
(!) Wochen nach dem zwölfseitigen Einstand erscheinen kann.
In Ausgabe 3 führt uMSOnst die Gefechte von décolleté gegen eine gesundheitsschädigende Klimaanlage fort, fühlt dem McDonalds-Chef unserer Region auf den Zahn und bittet in einer der großen Stunden deutscher Geschichte – um den 9.November 89 - MSO-Schüler um eine Antwort auf die Frage. Was haltet Ihr davon, dass die Politiker momentan so viel von Wiedervereinigung reden, findet Ihr, dass jetzt der richtige Zeitpunkt dazu ist?