2.800 kamen in die Ruine
Grandios: Schüler begeistern bei den Abschlusskonzerten der Festspiele
Bad Hersfeld. Mit tosendem Applaus und Standing Ovations bedankten sich die rund 2,800 Zuhörer in der an zwei Tagen voll besetzten Stiftsruine bei den jugendlichen Protagonisten aus der Kreisstadt. Jeweils zwei Stunden lang hatten der Chor der Modell-; und Gesamtschule Obersberg sowie das Blechbläserensemble der Modellschule Obersberg und der Konrad-Duden-Schule unter der Leitung von Ulli Meiß ihre Fans auf höchstem musikalischen Niveau in Atem gehalten, humoristische Kabinettstückchen inbegriffen.

Zweimal ausverkauft war die Stiftsruine bei den Abschlusskonzerten der Festspiele. Foto: nh
Die Liebe war das diesjährige Motto, das jede Menge Platz bot für all das, was das Publikumsherz begehrte: Deutsche Volkslieder in abwechslungsreichen Sätzen wie die spritzig-witzige „Vögelhochzeit", das die Lachmuskeln aktivierende Männerquartett „Donna Clara" oder herzergreifende Songs wie „Don't cry for me Argentina", von wunderschönen Solostimmen interpretiert. Die Blechbläser komplettierten das Programm mit Ohrwürmern wie „YMCA" und „Viva la Vida" sowie feinstem Big-Band-Sound („Sing, Sing, Sing") und entlockten ihren Zuhörern Begeisterungsstürme, indem bei sie beim „Tiger Rag" die Bühne in einen musikalischen Aktionsplatz verwandelten.Die Bad Hersfelder Festspiele haben damit ihren verdient würdigen Abschluss gefunden, und die Schülerinnen und Schüler vom Obersberg und KDS freuen sich darauf, auch im nächsten Jahr wieder in der Stiftsruine für ihre große Fangemeinden singen und musizieren zu dürfen.